Das alte Herz Göteborgs
Haga ist das älteste erhaltene Wohnviertel Göteborgs, gegründet im 17. Jahrhundert als Vorstadt vor den Wällen. Wo einst Arbeiter lebten, ist heute das gemütlichste Quartier der Stadt: eine autofreie Fußgängerzone mit kopfsteingepflasterten Gassen und den typischen Landshövdingehäusern – Häusern mit gemauertem Erdgeschoss und zwei Holzstockwerken darüber.
Fika und Zimtschnecken
Entlang der Haga Nygata reihen sich Boutiquen, Antiquariate, Kunsthandwerk und vor allem zahllose Cafés. Haga ist der beste Ort für die schwedische Fika (Kaffeepause) – berühmt sind die gigantischen Zimtschnecken (Hagabullar), die größer als ein Teller sein können. Über dem Viertel thront die Festung Skansen Kronan mit Aussicht.
Bummeln und genießen
Haga lädt vor allem zum Flanieren ein: kein Pflichtprogramm, sondern Atmosphäre. Plane Zeit für einen Kaffee und ein Stück Kuchen ein – das gehört zum Göteborg-Erlebnis dazu. Das Viertel ist kompakt und gut mit Linné und der Innenstadt zu verbinden.